Hamburg

Exklusive Tickets für die Elbphilharmonie beim Abendblatt

Pianistin Olge Zado

Foto: Thommy Mardo / Thommy Mardo / SINFONIMA

Pianistin Olge Zado

Im November treten die Mannheimer Philharmoniker mit Pianistin Olga Zado auf. Karten am Montag nur beim Abendblatt.

Hamburg. Der Startschuss fällt eigentlich erst in ein paar Wochen: Mitte Juni beginnt der Vorverkauf für die Einzelkarten der nächsten Elbphilharmonie-Saison. Doch die Abendblatt-Leser können sich schon vor dem großen Ansturm gute Plätze sichern.

Bereits an diesem Montag verkauft das Abendblatt – Anlass ist der erste Geburtstag der Abendblatt-Geschäftsstelle – exklusiv 1500 Tickets für das Konzert der Mannheimer Philharmoniker am 13. November. Auf dem Programm stehen Sibelius' "Pelléas et Mélisande", die fünfte Sinfonie von Beethoven und Schumanns Klavierkonzert, mit der Pianistin Olga Zado.

Die Mannheimer Philharmoniker sind ein aufstrebendes Nachwuchsorchester mit einer klaren Mission. Der Dirigent Boian Videnoff, selbst gerade einmal 30 Jahre alt, hat die Mannheimer Philharmoniker 2009 als eine Art Bootcamp gegründet. "Ich wollte jungen Musikern am Ende ihrer Ausbildung eine Plattform bieten, um professionelle Erfahrungen im Orchesterspiel zu sammeln", erklärt Videnoff.

"Die Mitglieder kommen aus ganz Europa und treffen sich alle sechs bis acht Wochen zum Proben in Mannheim. Dort geben wir ein Konzert, das via Internet übertragen wird und gehen anschließend auf Tournee. Im Oktober haben wir mit Mischa Maisky das Cellokonzert von Dvorak aufgeführt; im Fe­bruar waren wir etwa in Mailand, Pescara und Luxemburg zu Gast."

Casting: Bewerber müssen ein Video schicken

Das Casting für die Mannheimer Philharmoniker ist ungewöhnlich. Wer sich auf eine der Orchesterstellen bewerben möchte, schickt ein Video mit genau vorgegebenen Stücken ein, das dann von einer Jury kritisch belauscht und beäugt wird. Die Anreise für ein Probespiel möchte Videnoff den Kandidaten nicht zumuten – da sich das Orchester ausschließlich über private Sponsoren finanziert, bekommen die Mitglieder bisher nur ein relativ bescheidenes Stipendium. "Dann kann man nicht verlangen, dass die Musiker vorher auf eigene ­Kosten quer durch Europa düsen", sagt Boian Videnoff.

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Bisher können die Mannheimer Philharmoniker ihren Mitgliedern noch nicht den Lebensunterhalt sichern, das wäre ein Wunsch für die Zukunft. Trotzdem ist das Orchester schon jetzt sehr begehrt; wenn etwa eine Flötenstelle frei wird, flattern Videnoff um die 300 Bewerbungen ins Büro.

"Alle brennen für die Musik"

Der Andrang ist kein Wunder, schließlich hat sich das Podium in Mannheim schon mehrfach als Sprungbrett in die erste Liga bewährt. Einige ehemalige Mitglieder der Philharmoniker der baden-württembergischen Großstadt haben schon feste Positionen in Klangkörpern der Spitzenklasse ergattert, etwa beim Gewandhausorchester in Leipzig oder im Amsterdamer Concertgebouw.

Manche von ihnen kehren anschließend zeitweise als Tutoren nach Mannheim zurück – für Videnoff eine willkommene Unterstützung. "Natürlich möchte ich daran arbeiten, dass das Niveau des Orchesters langfristig steigt. Das ist gar nicht so einfach, wenn wir regelmäßig einige der besten Musiker abgeben, was uns ja auch stolz macht. Aber ich glaube, wir sind tatsächlich auf einem guten Weg." Ein wichtiger Erfolgsgarant der Mannheimer Philharmoniker ist die besondere Stimmung, wie Boian Videnoff betont. "Routine gibt's bei uns nicht. Alle brennen für die Musik und freuen sich auf die gemeinsame Zeit. Das Orchester fühlt sich an wie eine große Familie."

Zu der gehört auch die junge Pianistin Olga Zado, die 2012 "Young Artist in Residence" war und seither schon mehrfach mit dem Orchester aufgetreten ist. "Für mich ist die Freude am Zusammenspiel ganz entscheidend, und die spüre ich hier besonders deutlich. Dadurch entsteht eine große Nähe, man traut sich, gemeinsam Risiken einzugehen und spontan aufeinander zu reagieren – das finde ich sehr inspirierend. Es ist wie Kammermusik, nur in größerer Besetzung."

Tickets für das Konzert am 13.11. kosten zwischen 32,90 und 83,50 Euro zuzüglich Gebühren und sind am Montag, 24. April, ab 8.30 Uhr anlässlich des ersten Geburtstages der Geschäftsstelle des Hamburger Abendblatts ausschließlich dort (Großer Burstah 18–32) erhältlich. Reservierungen über Telefon und Internet sind nicht möglich; pro Person werden maximal vier Karten verkauft.

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Vorteilspreis für Abonnenten in der Abendblatt-Geschäftsstelle und im Onlineshop: 6 Euro.

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