Aus jeder Ecke des Kontinents

Sotheby's sieht afrikanische Kunst im Aufwind

Das Werk "Earth Developing More Roots" (2011) von El Anatsui wechselte für 850 000 Euro den BEsitzer.

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Das Werk "Earth Developing More Roots" (2011) von El Anatsui wechselte für 850 000 Euro den BEsitzer.

Das Londoner Auktionshaus sieht einen Wachstumsmarkt. Mehr als 60 Künstler aus 14 Ländern Afrikas waren waren auf seiner jüngsten Versteigerung dabei. Ihre Werke brachten 2,8 Millionen Pfund (3,3 Millionen Euro) ein.

London. Das Auktionshaus Sotheby's schätzt zeitgenössische afrikanische Kunst klar als Wachstumsmarkt ein. Künstler aus jeder Ecke des Kontinents hätten beachtliche Preise erzielt, bilanzierte die Sotheby's-Expertin Hannah O'Leary am Mittwoch - nachdem das Haus in London zum ersten Mal afrikanische Kunst der Gegenwart und der Moderne versteigert hatte.

Mehr als 60 Künstler aus 14 Ländern waren vertreten. Insgesamt brachte die Auktion laut Sotheby's 2,8 Millionen Pfund (3,3 Millionen Euro).

Auf der Liste standen Künstler wie William Kentridge aus Südafrika oder Abdoulaye Konaté aus Mali, der gerade auch bei der Biennale in Venedig vertreten ist. Sowohl Erstkäufer als auch etablierte Sammler hätten mitgeboten, hieß es.

Angeführt wurden die Top Ten von der Metallskulptur "Earth Developing More Roots" von El Anatsui (Ghana). Sie fand für umgerechnet 850 000 Euro einen neuen Besitzer, der Schätzpreis lag bei 750 000 bis 980 000 Euro.

Ein Kentridge-Werk ("World On Its Hind Legs") brachte mit umgerechnet 146 000 Euro deutlich mehr ein als der Schätzpreis (82 000 bis 105 000 Euro).

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