Schüler machen Zeitung
Kinderhospiz

So können Schüler todkranken Kindern helfen

Blick in den Abschiedsraum  im Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg

Foto: Ulrich Perrey / picture alliance / dpa

Blick in den Abschiedsraum im Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg

Jugendliche der Stadtteilschule Oldenfelde haben am Sozialen Tag Geld gesammelt und es dem Kinderhospiz Sternenbrücke gespendet.

Hamburg.  "Wir können für Ihr Kind nichts mehr tun ...". Das ist wohl der schlimmste Satz, den man als Eltern hören kann. Das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg hilft betroffenen Familien, mit so einer schlimmen Nachricht umzugehen und begleitet sie auf einem schweren Weg.

Ein Platz im Kinderhospiz kostet pro Tag 950 Euro. Das ist viel Geld, das viele Familien nicht haben. Deshalb ist das Hospiz auf Spenden angewiesen. Prominente wie der Musiker Peter Maffay oder die Mitglieder der Band Pur spenden für das Kinderhospiz. Jedoch ist die Einrichtung jährlich auf mehr als eine Million Euro Spenden angewiesen.

Wir Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Oldenfelde wollten uns hieran beteiligen und haben am 5. April 2017 an einem Sozialen Tag teilgenommen. Wir sollten uns kleine Aufgaben suchen, für die wir Geld bekommen, das wir spenden konnten. Viele halfen zum Beispiel im Haushalt, arbeiteten im Garten, in der Nachbarschaft oder in den Firmen der Eltern. Das gesammelte Geld haben wir feierlich an das Kinderhospiz übergeben.

"Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben". Mit diesem Motto leistet Sternenbrücke Familien Beistand. Für jedes Kind, das dort "zu Besuch" ist, wird ein neuer Stern im Hospiz aufgehängt. Seit 2005 waren etwa 500 Familien mit ihren Kindern dort. Den Weg, den diese Familien gehen müssen, ist schwer, aber sie sind nicht allein. Wer das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg durch Geld-, Sach- oder auch Zeitspenden unterstützen möchte, findet auf der Homepage der Einrichtung (www.sternenbruecke.de) Informationen.

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