Einschaltquoten

Borussia Dortmund verliert, das ZDF gewinnt

Monacos Radamel Falcao (am Boden) köpft das 2:0 gegen Dortmunds Torhüter Roman Bürki.

Foto: dpa

Monacos Radamel Falcao (am Boden) köpft das 2:0 gegen Dortmunds Torhüter Roman Bürki.

Die Champions-League-Übertragungen sind für das ZDF eine sichere Bank: Mit den Partien der Bundesligisten auf europäischer Ebene holt der Sender regelmäßig den Quotensieg. Doch nach dem Viertelfinal-Aus der Bayern und Dortmunder ist kein deutscher Club mehr dabei.

Berlin. Borussia Dortmund hat das Champions-League-Spiel am Mittwochabend zwar verloren, doch das ZDF holte mit der Übertragung des Fußballspiels klar den Quotensieg.

8,47 Millionen Zuschauer verzeichnete der Sender mit der Live-Übertragung der Partie Monaco-Dortmund ab 20.50 Uhr. Das war ein Marktanteil von 27,0 Prozent über die gesamte Begegnung. Dortmund verlor das Viertelfinal-Rückspiel mit 1:3 und schied somit - ebenso wie Bayern München am Vorabend - aus dem Wettbewerb aus. Damit ist kein deutscher Club mehr dabei.

Gegen den Fußball boten die anderen Sender am Mittwoch zur Hauptsendezeit (20.15 Uhr) klassische Fernsehkost und ernteten damit mehrheitlich eher unterdurchschnittliche Quoten. Das Liebesdrama "Zwei" im Ersten hatte 2,86 Millionen Zuschauer (8,7 Prozent), der private Marktführer RTL erreichte mit der Show "Die 25... krassesten Momente vor laufender Kamera" 2,56 Millionen Menschen (7,9 Prozent) und Sat.1 mit der Promi-Reihe "Das große Backen" 2,16 Millionen (7,0 Prozent).

ProSieben hatte mit der Klinikserie "Grey's Anatomy" 1,43 Millionen Zuschauer (4,4, Prozent), RTL II mit der Dokusoap "Teenie-Mütter - Wenn Kinder Kinder kriegen" 1,14 Millionen (3,5 Prozent). Den US-Film "Super 8" bei Kabel eins schauten 1,06 Millionen (3,3 Prozent).

Vox und ZDFneo verzeichneten trotz der Fußballkonkurrenz Quotenerfolge: Die US-Krimiserie "Rizzoli & Isles" bei Vox sahen 2,09 Millionen (6,4 Prozent), die Krimireihe "Ein starkes Team: Die Frau im roten Kleid" bei ZDFneo verfolgten 2,01 Millionen (6,1 Prozent) - beide Marktanteilswerte liegen deutlich über dem Jahresdurchschnitt des jeweiligen Sender.

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