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Robin Wright: Trump hat Ideen für "House of Cards" geklaut

Robin Wright ist "ratlos".

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Robin Wright ist "ratlos".

Die "Netflix"-Serie "House of Cards", die einen skrupellosen Politiker auf dem Weg nach ganz oben begleitet, war eigentlich als Fiktion gedacht. Die Wahl Trumps stellt die Macher nun vor ein Problem, wie Darstellerin Robin Wright erklärt.

Los Angeles/Berlin. Die Macher der erfolgreichen Politserie "House of Cards" haben ein Problem: Die Realität hat sie eingeholt. "Trump hat all unsere Ideen für die sechste Staffel gestohlen", sagte Darstellerin Robin Wright (51) dem Magazin "Variety" während des Filmfestivals in Cannes.

"Ich weiß nicht, was wir machen sollen, wirklich", erklärte sie sichtlich belustigt. Der Moderator hatte zuvor davon gesprochen, dass die Serie bisher immer eine fiktionale Welt gezeigt habe, denn während Obamas Präsidentschaft seien die Zuschauer sicher gewesen: "Das ist nicht wirklich das, was passiert."

Bislang vier Staffeln der Serie, die den Aufstieg des skrupellosen Politikers Frank Underwood beschreibt, sind beim Streamingdienst Netflix verfügbar. Die fünfte Staffel ist bereits abgedreht und soll Ende Mai abrufbar sein. Wright spielt seit Beginn der Serie Underwoods kalt berechnende Ehefrau.

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