TV-Tipp

Curvy Supermodel

Angelina Kirsch bleibt der "Curvy Supermodel"-Jury erhalten, alle anderen Juroren sind neu.

Foto: dpa

Angelina Kirsch bleibt der "Curvy Supermodel"-Jury erhalten, alle anderen Juroren sind neu.

Mehr Folgen, mehr Kandidatinnen und fast eine komplett neue Jury: Die RTL II-Castingshow "Curvy Supermodel" geht in die zweite Runde. Auch in diesem Jahr wird es emotional - Stichwort: Umstyling.

München. Der Privatsender RTL II ist wieder auf der Suche nach dem "Curvy Supermodel" von morgen. An diesem Montag (20.15 Uhr) startet die zweite Staffel der Castingshow, bei der Frauen mit Rundungen um einen Modelvertrag kämpfen.

"Wir haben bei allem eine Schippe drauf gelegt", verrät die Jurorin Angelina Kirsch im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Mit Kleidergröße 42/44 ist sie selbst ein erfolgreiches Plus-Size-Model.

Die 28-Jährige ist als einziges Jury-Mitglied der ersten Staffel wieder mit von der Partie. Im Gegensatz zu Harald Glööckler, Motsi Mabuse und Ted Linow, die sich alle drei verabschiedet haben. An Kirschs Seite diesmal: Model und Moderatorin Jana Ina Zarrella, Laufsteg-Choreograph Carlo Castro und Modelagent Peyman Amin.

Letzteren kennt man vor allem aus der ProSieben-Castingshow "Germany's next Topmodel". Dort suchte der 46-Jährige vier Staffeln lang neben Heidi Klum Nachwuchsmodels mit der berüchtigten Size Zero. Wieso jetzt curvy? "Die Nachfrage nach Models mit Kurven steigt, der Markt wächst", sagt Amin. Es gebe kaum noch ein Label ohne Übergrößen-Kollektion. Mit der Show will der 46-Jährige in das Curvy-Model-Business einsteigen. Die Gewinnerin wird in seiner Modelagentur Pars Management unter Vertrag genommen - und damit das erste Plus-Size-Model in der Agentur.

"Das Mädchen, das wir suchen, muss nicht nur gut aussehen, sondern auch wissen, wie es seine Kurven richtig einsetzt", sagt Amin. Kirsch ergänzt: "Es ist wichtig, dass sie wirklich Lebensfreude hat, dass sie selbstbewusst ist und ihre Kurven liebt."

Sieben Episoden hat RTL II diesmal produziert - zwei mehr als im Jahr zuvor. "Es gab doppelt so viele Bewerberinnen wie noch in der letzten Staffel", berichtet Kirsch. "Mich freut, dass die Sendung bei kurvigen Frauen so gut ankommt und ihnen Mut macht, sich zu zeigen."

Mit Konfektionsgröße 44 holte sich Céline Denefleh aus München im vergangenen Jahr den Titel "Curvy Supermodel". Laut RTL II verdient die 23-Jährige mittlerweile hauptberuflich ihr Geld als Model.

Um in die Fußstapfen von Denefleh zu treten, müssen die neuen Kandidatinnen natürlich auch wieder Aufgaben meistern. "Es wird wieder Fotoshootings, Catwalks, Werbespots und ein Umstyling geben", sagt Kirsch. Die Zuschauer dürfen sich laut RTL II wieder auf "Erfolgserlebnisse und Enttäuschungen, neue Freundschaften und Konkurrenzkampf, Freudentränen und Abschiedsschmerz" freuen. "Die Kandidatinnen erleben eine emotionale Achterbahnfahrt", heißt es zu den neuen Folgen.

Die sieht kaum anders aus, als die emotionale Achterbahnfahrt bei "Germany's next Topmodel" und Heidi Klums "Mädchen" - samt Modelvilla. Den Vergleich mit der ewigen Richtmarke scheut Kirsch trotzdem nicht. "Klar gibt es Parallelen, doch wir sind näher an den Mädchen dran - wir verbringen mehr Zeit mit ihnen, auch wenn die Kameras gerade nicht laufen."

© Hamburger Abendblatt 2017 – Alle Rechte vorbehalten.