Leserbriefe

Briefe an die Redaktion: 23. Januar 2017

Danke für die Elbphilharmonie!

21./22. Januar: Die billigsten Plätze sind die besten

Ein super Interview – Klasse! Ich habe das große Glück, dass ich schon zwei Konzerte im Großen Saal gehört habe – ich genieße den Saal, die Akustik, das Besondere, das So-ganz-Andere ... Dieser Saal – so außergewöhnlich, so erhaben, so unglaublich ergreifend. Wir Zuschauer werden still – ganz still – und das Konzert beginnt, und es ist fantastisch! Die Menschen sind ergriffen. Ich danke Ihnen, lieber Herr Lieben-Seutter, für den Saal und das Erlebnis, dorthin gehen zu dürfen.

Penny Kallmorgen
per E-Mail

Die "Tube" wird zum Nadelöhr

Am Mittwoch waren wir beim Konzert von Mitsuko Uchida und sind begeistert vom Großen Saal der Elbphilharmonie. Leider muss ich Ihrem Artikel über die Toiletten zustimmen. Es ist nicht zu glauben, dass beim Bau dieses neu konzipierten Gebäudes die Architekten nicht an eine ausreichende Anzahl von Toiletten gedacht haben. Auch die Lösung mit nur zwei Garderoben für 2100 Personen ist unbefriedigend. Wir hatten große Probleme nicht nur bei der Abholung unserer Mäntel, sondern auch um mit ihnen durch die Menschenmassen in Richtung Ausgang durchzukommen. Es wäre sinnvoll, wenn auf jeder Etage zumindest eine Garderobe wäre. Zuletzt möchte ich den Vorschlag machen, die "Tube" bei Konzertende doch beidseitig nach unten fahren zu lassen – sie ist wie ein Nadelöhr.

Karin Schramm
per E-Mail

Für Frauen entwürdigend

Es ist schon erstaunlich und beschämend, dass bei der Planung und Durchführung eines solchen Projekts – Zeit war ja ausreichend vorhanden – wieder einmal an den Toiletten gespart wurde. Aber die nehmen ja Raum weg und bringen nichts ein. Besonders für die Frauen ist das Schlangestehen vor den Toiletten entwürdigend und mir sind mehrere Fälle bekannt, wo die Damen lieber auf ein Konzert oder einen Theaterbesuch in bestimmten Häusern verzichten, als sich diese Prozedur anzutun. Vielleicht sollten bei der Planung der Anzahl von Toiletten einfach mal mehr Frauen einbezogen werden.

Rudi Schrader,
Hamburg

Mitgefühl für unsere Politiker

21./22. Januar: Der Trump in meinem Handball-Team

Hajo Schumacher bringt es wieder mal alltagstauglich und mit Humor auf den Punkt: Narzissten wirken destruktiv, machen sich selbst ausschließlich auf Kosten anderer groß, verderben die Stimmung und verlangen ständig Bewunderung, wofür sie andere dann auch noch verachten. In der Regel können wir ihnen aus dem Wege gehen. Angela Merkel und ihre Kollegen können das nun nicht mehr. So viel Mitgefühl hatte ich für Politiker noch nie. Eine Hoffnung aber habe ich: Da alle Angst vor Trump haben, wird die zerstörerische Kraft des Narzissmus entlarvt, er wird vielleicht weniger salonfähig, und weniger Menschen werden sich von solchen Egomanen umgarnen und unglücklich machen lassen.

Christiane Boehnke
per E-Mail

Kühlen Kopf bewahren

Wieder mal ein sehr kluger Beitrag zu einem aktuellen Thema: Der Umgang

mit dem neuen Präsidenten der USA, Donald Trump, sei eine "Zen-Übung" und nur durch souveräne Gegenstrategien zu meistern, wenn auch sehr schwer aufzubringen, wie Vertrauen, Liebe, Zuversicht, kühlen Kopf, Sachlichkeit usw. Aber wer von den politischen Vertretern in Deutschland ist dazu derzeit in der Lage? Die meisten haben sich doch schon weit aus dem Fenster gelehnt und in ihrem Verhalten festgelegt (siehe z. B. Thomas Oppermann). Zuzutrauen ist ein Erfolg versprechender Umgang mit Herrn Trump doch eigentlich nur Angela Merkel. Oder Herrn Olaf Scholz?

Peter M. Lange
per E-Mail

In Deutschland undenkbar

21./22. Januar: ,Jetzt ändert sich alles' – die Vereidigung des neuen US-Präsidenten

Ich kann mich nicht erinnern, eine solche narzisstische Antrittsrede eines Staatsoberhauptes der westlichen Welt jemals gehört zu haben. Man stelle sich doch nur einmal vor, die gleiche Rede durch eine/n deutsche/n Regierungschef/-In, aber das Wort "Amerika" bzw. "USA" durch das Wort "Deutschland" zu ersetzen. Unsere europäischen Nachbarn würden wahrscheinlich die Kriegstrommeln läuten hören. Vielleicht schafft es ja einmal ein Satiriker, uns das zu demonstrieren.

Mike Peters,
Buchholz

Überraschende Umfrage

17. Januar: Der Tod des American
Dreams

Sehr geehrter Herr Frankenfeld, das war wirklich ein großartiger Artikel am 17. Januar 2017 über die USA. Ich war wenige Tage nach der Wahl in Florida und habe die Gelegenheit wahrgenommen, verschiedene Leute zu dem Wahlergebnis zu befragen. Etwas überrascht war ich schon, kein Einziger hielt den Daumen nach unten, alle meinten, dass es jetzt besser werde.
Karin Roessle-Kallas per E-Mail

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