Großdemonstration

Hotelgäste verschieben Aufenthalt wegen AfD-Parteitag

Polizeifahrzeuge vor dem Maritim Hotel: Die Sicherheitsmaßnahmen seien für einige Hotelgäste etwas einschüchternd, sagt Hoteldirektor Korthäuer.

Foto: Oliver Berg / dpa

Polizeifahrzeuge vor dem Maritim Hotel: Die Sicherheitsmaßnahmen seien für einige Hotelgäste etwas einschüchternd, sagt Hoteldirektor Korthäuer.

Die Polizei Köln erwartet am Wochenende rund 50.000 AfD-Gegner. Das Hotel Maritim, der Ort des AfD-Parteitages, stellt sich darauf ein.

Köln.  Angestellte des Kölner Maritim Hotels können während des AfD-Bundesparteitags am Wochenende im Hotel bleiben. "Für unsere Mitarbeiter haben wir Übernachtungsmöglichkeiten gestellt, weil es für sie schwierig sein könnte, das Haus zum Arbeitsbeginn pünktlich zu erreichen", sagte Hoteldirektor Hartmut Korthäuer am Freitag dem SWR.

Die Absperrmaßnahmen um das Hotel seien so umfangreich, dass man dem Personal die Angst nehmen wolle, zu spät zum Dienst zu kommen. Korthäuer betonte, das Sicherheitsgefühl der Mitarbeiter sei sehr hoch.

Hotelgäste durch Polizeipräsenz "eingeschüchtert"

Einige Hotelgäste hingegen hätten wegen des Parteitags im Haus ihren Aufenthalt verschoben oder seien in andere Hotels ausgewichen. Verbliebene Gäste seien von den Polizeimaßnahmen rund um das Maritim "etwas eingeschüchtert".

Nach Angaben der Kölner Polizei sind zum AfD-Bundesparteitag Protestkundgebungen mit Zehntausenden Demonstranten unweit des Tagungshotels geplant. Die Sicherheitskräfte richten sich auf Blockaden und auch Gewalt ein. (dpa)

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