Perfekt für Gartenneulinge

Möhren benötigen ein Beet in der Sonne

Damit Möhren sich so prächtig entwickeln, brauchen es die Pflanzen zwar feucht, aber nicht zu nass im Beet. Sonst stecken sie viel Energie in die Blätter und nicht in die Wurzeln.

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Damit Möhren sich so prächtig entwickeln, brauchen es die Pflanzen zwar feucht, aber nicht zu nass im Beet. Sonst stecken sie viel Energie in die Blätter und nicht in die Wurzeln.

Lust auf Gärtnern, aber noch wenig Erfahrung? Dann empfiehlt es sich, mit einem kleinen Möhrenbeet anzufangen. Denn das knackige Gemüse ist unkompliziert. Für dessen Anbau sind nur einige einfache Regeln zu beachten.

Berlin. Sie schmecken köstlich, sind gesund und ganz einfach anzubauen: Möhren (Daucus carota) sind gerade für Gartenneulinge eine perfekte Wahl fürs Gemüsebeet. Im Mai können die knackigen Wurzeln noch gesät werden.

Damit sie gut wachsen, benötigen sie viel Sonne und einen humusreichen, lockeren Boden, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin. Ist der Boden zu fest, können sich die Wurzeln schlecht entwickeln. Daher lohnt es sich, die Erde vor dem Säen gut zu lockern.

Wer Möhren am liebsten roh knabbert, sollte knackig süße Bundmöhren wie die Sortenmischungen 'Rainbow' oder 'Bunte Vielfalt' wählen. Das besondere Schmankerl: Sie wachsen in verschiedenen Farben von Weiß über Gelb und Orange bis Violett heran.

Bei der Wahl des Standortes rät der BDG, unbedingt darauf zu achten, dass keine anderen Doldenblütler wie Sellerie, Fenchel oder Petersilie direkt daneben stehen sowie davor oder danach angebaut werden. Diese stehen mit der Möhre nicht nur in Konkurrenz um die gleichen Nährstoffe, sondern werden auch von ähnlichen Krankheiten und Schaderregern befallen. Deshalb muss auch ein vier- bis fünfjähriger Abstand zu sich selbst und zu anderen Familienmitgliedern eingehalten werden.

Das Möhrenbeet sollte zwar feucht gehalten, aber nicht zu viel gegossen werden. Sonst stecken die Pflanzen viel Energie in die Blätter, aber nicht in die Wurzeln.

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