Norderstedt
Tangstedt

Eintritt zur Costa Kiesa ist vorerst weiterhin umsonst

Das Schwimmen an der Costa Kiesa ist auch weiter kostenlos

Foto: Christopher Herbst / HA

Das Schwimmen an der Costa Kiesa ist auch weiter kostenlos

Pläne für ein Eintrittsgeld am Tangstedter Badesee sind noch in der Vorbereitung. Bis zu den Sommerferien soll Konzept stehen.

Tangstedt.  Traditionell tun sich die Politiker in Tangstedt schwer damit, einen Konsens zu finden, wenn es darum geht, wie der Badesee Costa Kiesa betrieben und kontrolliert werden soll. Zur Erinnerung: Im März endete eine Abstimmung in der Gemeindevertretung mit acht zu sieben Stimmen – gegen eine Schließung. Allerdings steht seitdem auch fest: Für den Unterhalt sind im Finanzplan nur noch 45.000 Euro vorgesehen, im Vorjahr waren es 66.000 Euro. Wesentlichster Punkt ist ein reduzierter Sicherheitsdienst, dessen Präsenz ein elementarer Bestandteil der erst 2016 beschlossenen Benutzungsordnung ist.

In der Itzstedter Amtsverwaltung fand kürzlich ein Treffen statt, um die Badesaison vorzubereiten. Teilnehmer waren Tangstedts Bürgermeister Norman Hübener (SPD), Jürgen Lamp (CDU) als Vorsitzender des fachlich zuständigen Zentralausschusses, Bauamtsleiter Torsten Ralf, Ordnungsamtsleiter Torge Sommerkorn und Dirk Grube, Leiter des Sicherheitsdienstes. Denn auch wenn das Wetter schlecht ist, darf der See seit vergangenem Montag (15. Mai) genutzt werden. Und zwar vorerst weiter umsonst.

Bis zu den Sommerferien müsste ein Konzept stehen

Denn die Pläne, dass der Sicherheitsdienst Mebo, eine Firma aus Bad Segeberg, am Strand von den Gästen Eintrittsgeld einsammeln könnte, sind noch längst nicht konkret gefasst. Grundsätzlich, so heißt es, könne Mebo sich dieses Modell vorstellen. Offen Fragen gibt es allerdings einige. Etwa, wie eine Ausweiterung der Aufgaben des Security-Personals mit dem reduzierten Etat gestemmt werden kann. Oder, welche politischen Beschlüsse, etwa zur Änderung der Benutzungsordnung, nötig sind. Dazu ist noch unklar, inwieweit der Kreis Stormarn eine Bewirtschaftung des Sees genehmigen müsste. Bevor die Sommerferien (und damit auch die Sitzungspause) am 24. Juli beginnen, müsste das Konzept umgesetzt sein, damit die Gemeinde mit dem See Geld verdienen kann.

Der Zentralausschuss befasst sich mit dem vorliegenden Bericht zur Badesaison auf seiner Sitzung am heutigen Mittwoch (19.30 Uhr, Rathaus). Ein weiteres für viele Bürger wichtiges Thema ist dann die neue Führung der Buslinie 478, mit der künftig auch Wiemerskamp, Rade und Ehlersberg angebunden werden sollen.

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