Pinneberg
Schenefeld

Blau-Weiß 96: Das Flutlicht streikt und der Co-Trainer geht

Schenefeld.  Gernot Beckert hat sich entschieden. "Ich bleibe an der Seite von Selcuk Turan." Außer ihrem Chefcoach Selcuk Turan verlieren die Landesliga-Fußballer von Blau-Weiß 96 damit am Saisonende auch ihren Co-Trainer. Turan/Beckert wollen gemeinsam eine neue Aufgabe übernehmen. "In ein paar Tagen werden wir wohl Vollzug melden können", kündigte Beckert an.

Punkte für den Klassenerhalt einzusammeln, war dem Duo im Heimtreffen gegen den SC Victoria II nicht vergönnt. Schiedsrichter Alexander Nehls (SC Eilbek) blieb keine Alternative zum Abbruch der Partie, nachdem auf dem Rasenplatz Achter de Weiden sieben Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit das Flutlicht weitestgehend erlosch. Von drei Lampen pro Mast brannte nur noch jeweils eine.

Auch im Besprechungsraum, wohin sich die Schenefelder Kicker während der halbstündigen Wartezeit zurückgezogen hatten, wurde es dunkel. Die Kicker erhellten den Raum mit ihren Handy-Displays. Vermutlich führten der Dauerregen und die damit verbundene hohe Luftfeuchtigkeit zum Kurzschluss in der Anlage. Der herbeigerufene Hausmeister ließ wegen persönlicher Sicherheitsbedenken lieber die Finger von der Hauptsicherung. Es ist bereits das dritte Mal in der jüngeren Vergangenheit, dass im Stadion Achter de Weiden das Flutlicht streikte. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führten die Gäste nach einem Selbsttor von Sören Raschke 1:0 (20.).

Witterungsbedingt gar nicht erst angepfiffen wurden die Oberligapartien des SV Rugenbergen beim SV Türkiye und des VfL Pinneberg gegen den WTSV Concordia. Auch das Landesligamatch der VfL-Zweiten gegen TuRa Harksheide fiel dem Regen zum Opfer.

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