Auszeichung

Hamburger Fotografin Sandra Hoyn gewinnt bei Sony Awards

Erster Preis in der Kategorie „Alltag“: Die Hamburgerin Sandra Hoyn bekam den Preis für ihre Reihe über Sex-Arbeiterinnen in Bangladesch.

Foto: 2017 Sony World Photography Awards / Sandra Hoyn

Erster Preis in der Kategorie „Alltag“: Die Hamburgerin Sandra Hoyn bekam den Preis für ihre Reihe über Sex-Arbeiterinnen in Bangladesch.

In London sind die Sony Photography Awards vergeben worden. Die Hamburgerin erhielt den Preis für das Foto einer Sex-Arbeiterin.

London/Hamburg.  Die deutsche Fotografin Sandra Hoyn hat bei den renommierten Sony Photography Awards den Preis in der Kategorie "Alltag" gewonnen. Sie siegte mit der Serie "The Longing of Others" (Die Begierde der Anderen) über Sex-Arbeiterinnen in einem Bordell in Tangail (Bangladesch).

Hoyn, Jahrgang 1976, ist freie Fotojournalistin in Hamburg. In ihren Arbeiten konzentriert sie sich den Angaben zufolge auf die Themenfelder Soziales, Umwelt und Menschenrechte. Es sei beeindruckend, wie die Fotografin in die Story eintauche, hieß es von der Jury. Die auf den Fotos abgebildeten Menschen schienen zu vergessen, dass sie überhaupt da sei.

227.000 Fotos waren eingereicht worden

Ein weiterer Preis ging in der Kategorie "Landschaft" nach Deutschland: Peter Franck (Jahrgang 1964) aus Stuttgart belegte mit einer Schwarz-Weiß-Serie über das Meer den dritten Platz.

Insgesamt wurden Auszeichnungen in zehn Profi-Kategorien vergeben. Die Gewinner erhalten unter anderem eine Fotoausrüstung. Die Siegerfotos sind bis zum 7. Mai in einer Ausstellung im Somerset House in London zu sehen. Für den Wettbewerb wurden mehr als 227.000 Fotos aus 183 Ländern eingereicht. (dpa)

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