SOLTAU

Bundeswehr-Soldaten kollabieren bei Ausbildungsmarsch

SOLTAU. Nach einem schweren Zwischenfall während eines Ausbildungsmarsches bei der Bundeswehr sind jetzt Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Vier junge Männer waren bei dem Marsch kollabiert und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. "Wir prüfen, ob jemandem ein strafrechtlich relevanter Vorwurf zu machen ist", sagte dazu eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lüneburg. Der Zustand der Männer war nach Abendblatt-Informationen "kritisch".

Der Vorfall hat sich am 19. Juli ereignet. Eine Gruppe von Soldaten, die zu einem Offiziersanwärter-Bataillon gehörte, war auf einem Eingewöhnungsmarsch, als vier der Männer zusammenbrachen, bestätigte ein Bundeswehrsprecher. Es herrschten Temperaturen von 26 bis 27 Grad. Als die Soldaten kollabierten, seien sie zunächst von ihren Ausbildern betreut worden, bevor sie in Hamburger Krankenhäuser gebracht wurden.

© Hamburger Abendblatt 2017 – Alle Rechte vorbehalten.

Abendblatt Digital

Testen Sie jetzt 2 Wochen gratis das digitale Hamburger Abendblatt!