Behinderte

Architekten: Barrierefreiheit soll Leben einfacher machen

Ein Rollstuhl steht in einem Treppenhaus.

Foto: dpa

Ein Rollstuhl steht in einem Treppenhaus.

Schwerin. Architekten und Planer wollen das Leben für alle Menschen einfacher machen: Auf diese einfache Formel hat die vierte und letzte Regionalkonferenz der Bundesarchitektenkammer am Freitag in Schwerin das Thema Barrierefreiheit gebracht. Die Behindertenbeauftragte des Bundes, Verena Bentele, sagte: "Barrierefreiheit ist mehr als nur eine Stufe gegen eine Rampe auszutauschen." Menschen mit Behinderung, Ältere oder Eltern mit Kinderwagen brauchten ganz ähnliche Bedingungen, sagte sie. Es gehe um den ungehinderten Zugang zu Gebäuden, um eine gute Akustik und leichtes Orientieren, wenn das Sehen nicht mehr so gut sei. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sagte, das Wohnen sei essenziell für den Menschen. Die Wohnung müsse Geborgenheit geben, aber nicht isolieren.

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