Umwelt

Land deckt Wasserbedarf zu 87 Prozent aus Grundwasser

Leitungswasser läuft in ein Glas.

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Leitungswasser läuft in ein Glas.

Hannover. Das Grundwasser spielt in Niedersachsen bei der Wasserversorgung die zentrale Rolle. Nur 13 Prozent des Wasserbedarfs des Landes wird aus Talsperren und Quellen gedeckt, etwa 87 Prozent stammen aus sogenannten Grundwasserleitern, die sich im Untergrund bis etwa 200 Meter Tiefe befinden. Das teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mit Blick auf den internationalen "Tag des Wassers" am Mittwoch (22.3.) mit. Vielfach findet sich das Grundwasser in Hohlräumen in eiszeitlichem Sand- und Kiesgestein.

Das LBEG setzt sich für den Grundwasserschutz ein, indem es Daten zur Qualität sammelt und zum Beispiel bei der Ausweisung von Wasserschutzgebieten berät. Aktuelle Informationen dazu sind auch im Internet abrufbar: http://nibis.lbeg.de/cardomap3/

Was den Wasserverbrauch angeht, liegt Niedersachsen im Vergleich der Bundesländer im Mittelfeld. Dem Statistischen Landesamt zufolge benötigt jeder Niedersachse durchschnittlich pro Tag etwa 126 Liter Wasser für das tägliche Leben. Das meiste Wasser wird in Hamburg verbraucht, das wenigste in Sachsen.

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