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Quickborn

Erdbeerbude wird zum Kiosk auf dem Schulhof

Das Kunst-Profil des elften Jahrgangs von Lehrerin Laila Unger hat jetzt die erste von zwei Erdbeerbuden im Stile von Friedensreich Hundertwasser bemalt

Foto: Burkhard Fuchs

Das Kunst-Profil des elften Jahrgangs von Lehrerin Laila Unger hat jetzt die erste von zwei Erdbeerbuden im Stile von Friedensreich Hundertwasser bemalt

Kunstprojekt am Elsenseegymnasium in Quickborn: Schüler des elften Jahrgangs gestalten ihren eigenen kleinen Multifunktionsraum.

Quickborn.  Ungewöhnliches Kunstprojekt am Elsenseegymnasium in Quickborn: Das Kunst-Profil des elften Jahrgangs von Lehrerin Laila Unger hat jetzt die erste von zwei Erdbeerbuden im Stile von Friedensreich Hundertwasser bunt bemalt. Die Stadtjugendpflege hatte sie für jeweils 750 Euro angeschafft, nun stehen sie mitten auf dem Schulhof. "Sie sollen den Schülern für ihre eigenen Belange zur Verfügung stehen", kündigt Stadtjugendpflegerin Birgit Hesse an. "Wir wollen damit die Selbstentwicklung und Selbstverwirklichung der Kinder fördern."

Die Idee dazu habe Marianne Gehrke vom Quickborner Kunstverein eingebracht, die im vergangenen Jahr plötzlich verstorben ist, sagte Hesse. Für das Elsenseegymnasium sei es eine Art Vorgriff auf die komplette Schulsanierung, in die die Stadt Quickborn rund 15 Millionen Euro investiert, sagt Fachbereichsleiter Burkhard Arndt. In zwei Jahren werde dann auch der Schulhof für die Gymnasiasten und die Schüler der Goethe-Grundschule neu gestaltet, die hier in einen Anbau einziehen werden.

Den Schülern machte der Kunstunterricht in der freien Natur übrigens besonders viel Spaß. "Wir werden die Bude als Kiosk und Verkaufsstand für unsere Schülerzeitung nutzen", sagte Schüler Robin Geramb.

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